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Turbobulls 2.0

Checkliste zum Jahresende für Anleger

Was du prüfen solltest, bevor dein Steuerjahr endet: realisierte Gewinne, nicht realisierte Verluste, Quellensteuer auf Dividenden, Währungsgewinne und ob dein Einstandswert stimmt.
Checkliste zum Jahresende für Anleger
Die Frist für den Großteil der sinnvollen Arbeit ist das Ende deines Steuerjahres, nicht der Tag, an dem du die Erklärung abgibst. In manchen europäischen Ländern liegen vier Monate dazwischen, und in einem fallen die beiden Daten nicht einmal in dieselbe Jahreszeit.
Wenn deine Steuererklärung vorbereitet wird, ist das Zeitfenster für die meisten Entscheidungen schon geschlossen. Das hier ist eine Checkliste zum Prüfen: was du dir ansehen, abgleichen und exportieren solltest, bevor dein Steuerjahr endet. So arbeitet, wer auch immer deine Erklärung vorbereitet, mit korrekten Daten.
Jeder Punkt hier ist eine Prüfung, keine Transaktion. Nichts unten fordert dich auf, etwas zu kaufen oder zu verkaufen. Was du mit dem anfängst, was du findest, besprichst du am besten mit einer Steuerberatung. Die Regeln sind national, und die richtige Antwort hängt von denen ab, die für dich gelten.

Zuerst: Finde deine tatsächliche Frist

Die meisten gehen vom 31. Dezember aus. Für viele europäische Anleger stimmt das, für manche liegt die Frist aber Monate später.

Deutschland. Das Steuerjahr ist das Kalenderjahr. Die Jahreserklärung ist bis zum 31. Juli des Folgejahres fällig, verlängert bis Ende Februar des übernächsten Jahres, wenn ein zugelassener Steuerberater sie erstellt (PwC Worldwide Tax Summaries, Deutschland, geprüft am 30. März 2026).

Rumänien. Auch hier ist das Steuerjahr das Kalenderjahr, die Jahreserklärung ist bis zum 25. Mai des Folgejahres fällig (PwC Worldwide Tax Summaries, Rumänien, geprüft am 30. März 2026).

Großbritannien. Das Steuerjahr läuft vom 6. April bis zum 5. April, nicht von Januar bis Dezember (GOV.UK).

Das sind Beispiele dafür, wie unterschiedlich die Antwort ausfällt, keine Anleitung für alle, die dort leben. Daraus folgen zwei Dinge: Ob etwas für dieses Jahr zählt, entscheidet das Datum, an dem dein Steuerjahr endet, und das ist nicht dasselbe wie das Datum, an dem du die Erklärung abgibst. Prüfe beides für dein eigenes Land, bevor du irgendetwas von dem, was folgt, als dringend behandelst.

Die Checkliste

1

Rechne zusammen, was du dieses Jahr tatsächlich realisiert hast.

Nicht, was dein Portfolio wert ist, und nicht, wie weit es im Plus liegt, sondern was du verkauft hast und welchen Gewinn oder Verlust jeder Verkauf gebracht hat. Auf diese Zahl stellt fast jede Regel ab, und die meisten haben sie nie für sich allein angesehen. Mehr dazu unter realisierte vs. nicht realisierte Gewinne, falls dir der Unterschied noch nicht in Fleisch und Blut übergegangen ist.

2

Prüfe, ob irgendwo nicht realisierte Verluste schlummern.

Positionen im Minus bringen dir nichts, solange du sie hältst. Ob es sich lohnt, einen solchen Verlust vor Jahresende zu realisieren, und ob du danach zurückkaufen dürftest, regelt jedes Land selbst. Tax-Loss-Harvesting erklärt den Mechanismus und, was noch nützlicher ist, welche konkreten Fragen du einer Steuerberatung stellen solltest.

3

Gleiche Dividenden und die bereits abgezogene Quellensteuer ab.

Dividenden kommen meist nach Abzug der an der Quelle einbehaltenen Steuer an, manchmal aus einem anderen Land und in einer anderen Währung. Diese Quellensteuer hast du bereits gezahlt, und sie kann auf das angerechnet werden, was du im Inland schuldest. Aber nur, wenn du nachweisen kannst, wie hoch sie war.

4

Betrachte Währungsgewinne getrennt von den Gewinnen der Anlage.

Eine ausländische Position, die sich in ihrer eigenen Währung nicht bewegt hat, kann in deiner Währung trotzdem einen Gewinn zeigen. Das ist ein echter Gewinn und möglicherweise steuerpflichtig, aber er bleibt unsichtbar, solange du die beiden Effekte nicht trennst. Währungsgewinn erklärt die Aufteilung, Grundlagen zu Kursgewinnen zeigt, warum sie zum Jahresende wichtig ist.

5

Stelle sicher, dass dein Einstandswert für jeden Kauf einzeln vollständig erfasst ist.

Vor allem bei allem, was du zu mehr als einem Kurs gekauft hast. Enthalten deine Aufzeichnungen nur einen Durchschnittskurs, kannst du nicht sagen, aus welchem Kauf ein Verkauf stammt, und das verändert den Gewinn. Gerade dieser Punkt ist am ehesten unbemerkt fehlerhaft und lässt sich im Nachhinein am schwersten korrigieren.

6

Notiere Splits und andere Kapitalmaßnahmen.

Ein Split ändert deine Stückzahl und deinen Einstandskurs pro Aktie, ohne dass du etwas tust. Jede Zahl pro Aktie in deinen eigenen Aufzeichnungen steht danach auf dem alten Maßstab. Was dabei alles schiefgehen kann, erklärt Aktiensplits erklärt.

7

Exportiere die Transaktionen des Jahres, bevor du sie brauchst.

Mach das, solange das Jahr noch frisch ist und du noch weißt, was hinter den seltsamen Einträgen steckt. Wenn dich deine Steuerberatung im April nach einer Transaktion vom März des Vorjahres fragt, wird das ein mühsameres Gespräch als das, das du jetzt mit dir selbst führen kannst.

Was du nicht überstürzen solltest

Das eigentliche Risiko zum Jahresende ist nicht, eine Frist zu verpassen. Es besteht darin, aus einem vorübergehenden steuerlichen Grund eine dauerhafte Anlageentscheidung zu treffen.

Verkaufst du eine Position, um einen Verlust zu realisieren, veränderst du dein Portfolio. Hättest du sie sonst nicht verkauft, hast du deine Aufteilung verändert, vielleicht auch dein Risiko und deine langfristige Rendite. Im Gegenzug bekommst du eine Ersparnis, die oft nur ein Aufschub ist und kein Wegfall. Manchmal lohnt sich dieser Tausch. Nie lohnt er sich, wenn du ihn am 28. Dezember in aller Eile machst, weil ein Artikel es nahegelegt hat.

Eine Frist ist ein schlechter Grund für eine Entscheidung, die du sonst nicht treffen würdest. Wenn du früh prüfst, verschaffst du dir genug Zeit, damit nichts unter Druck entschieden werden muss. Eine Liste von Trades soll dabei nicht herauskommen.

Dasselbe gilt umgekehrt fürs Festhalten. Etwas nicht zu verkaufen, das du seit Monaten loswerden willst, nur weil der Gewinn dann in dieses Steuerjahr statt ins nächste fiele, ist derselbe Fehler in anderem Gewand.

So geht die Prüfung mit Turbobulls schnell

Der Großteil der Checkliste ist eine Frage der Daten, und die Daten sind entweder vorhanden oder nicht.

Der Einstandswert wird für jeden Kauf einzeln geführt, jeder Kauf behält also seinen eigenen Kurs und sein eigenes Datum. Realisierte und nicht realisierte Gewinne werden getrennt ausgewiesen, damit sind die Punkte eins und zwei abgedeckt. Dividendentransaktionen enthalten die abgezogene Quellensteuer, und die Einnahmen werden nach deren Abzug in deiner Basiswährung ausgewiesen. Das ist Punkt drei. Splits werden rückwirkend angewendet, Punkt sechs erledigt sich also, ohne dass du es merkst.

Punkt vier, die Trennung von Währungs- und Kursgewinn, gibt es mit einem bezahlten Tarif, der den Anlagebereich enthält. Die Aufteilung in realisiert und nicht realisiert, auch pro Position, gibt es in jedem Tarif. Die Einnahmen der letzten zwölf Monate und die angekündigten jährlichen Einnahmen gibt es ebenfalls in jedem Tarif.

Positionen

14 · €47.310
Position suchenVerkauft 2Gruppierung Keine
AnlageKursgewinnWährungseffektAus VerkäufenEinnahmenGesamt
VWRLVanguard FTSE All-World · 180 Stück€21.840+35%+€3.760·+€540+€1.850+€5.610
EIMIiShares Core MSCI EM IMI · 172 Stück€5.620+22%+€1.020·+€150·+€1.020
VETYVanguard EUR Eurozone Government Bond · 230 Stück€4.980+4%-€55··+€240+€185
SXR8iShares Core S&P 500 · 4,65 Stück€3.410+57%+€1.240·+€230·+€1.240
BTCBitcoin · 0,0182 Stück€1.690+109%+€880·+€290·+€880
ASMLASML Holding · 2 Stück€1.660+34%+€405··+€15+€420
TSLATesla · 5 Stück€1.650-16%-€310···-€310
XAUGold · 0,4 Stück€1.600+17%+€262-€30··+€232
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Die Positionstabelle mit den Spalten „Rendite“, mit Beispieldaten. Stelle die Spalten auf „Überblick“ oder „Einnahmen“ um.

Punkt sieben ist der leichteste: Der Export ist in jedem Tarif verfügbar, auch im kostenlosen, und liegt nie hinter einer Bezahlschranke. Was auch immer du sonst entscheidest: Für den Export der Transaktionen des Jahres in eine Datei musst du nichts bezahlen.

Turbobulls berechnet nicht deine Steuer, erstellt keine Steuererklärung und sagt dir nicht, was du verkaufen sollst. Es hält die zugrunde liegenden Daten in Ordnung, damit die Person, die die Regeln deines Landes anwendet, mit korrekten Zahlen arbeitet.

Halte deine Unterlagen bereit, bevor du sie brauchst

Einstandswert für jeden Kauf einzeln, realisierte und nicht realisierte Gewinne getrennt, Quellensteuer auf Dividenden und Wechselkurse vom Handelstag, exportierbar in jedem Tarif.
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Häufige Fragen

F: Wann endet mein Steuerjahr?

Frag bei deinem Finanzamt nach, statt es einfach anzunehmen. Deutschland und Rumänien nutzen beide das Kalenderjahr, in Großbritannien läuft es bis zum 5. April. Ob ein Verkauf für dieses Jahr zählt, entscheidet das Ende des Steuerjahres, und das ist ein anderes Datum als die Abgabefrist.

F: Muss ich nicht realisierte Gewinne angeben?

In einem System, das Kursgewinne erst bei ihrer Realisierung besteuert, werden Gewinne in der Regel angegeben, wenn du etwas veräußerst, und nicht, solange du es hältst. Manche Länder besteuern Anlagevermögen aber über andere Mechanismen. Prüfe also, was für dich gilt, statt davon auszugehen, dass deine Positionen unsichtbar sind.

F: Was, wenn die Zahlen meines Brokers nicht zu meinen passen?

Gleiche sie jetzt ab, nicht erst, wenn die Erklärung ansteht. Die üblichen Ursachen sind Kapitalmaßnahmen, die auf einer Seite berücksichtigt wurden und auf der anderen nicht, Gebühren, die in der einen Zahl enthalten sind und in der anderen nicht, und Transaktionen in Fremdwährung, die zu anderen Kursen oder an anderen Tagen umgerechnet wurden. Alle drei lassen sich viel leichter klären, solange du dich noch an die Trades erinnerst.

Turbobulls ist ein Tracking- und Analyse-Tool, kein Anlageberater. Nichts hier ist Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Investieren ist mit Risiken verbunden, einschließlich des Verlusts des eingesetzten Kapitals. Recherchiere selbst oder wende dich an eine zugelassene Fachperson.

Schließ das Jahr mit korrekten Zahlen ab

Turbobulls führt die Daten, auf denen deine Steuererklärung beruht: was du realisiert hast, was jeder Kauf gekostet hat, was einbehalten wurde und zu welchem Wechselkurs.

  • Realisierte und nicht realisierte Gewinne getrennt, über das ganze Portfolio
  • Einstandswert für jeden Kauf einzeln, mit Kaufkursen und Daten
  • Quellensteuer auf Dividenden für jede Zahlung erfasst
  • Splits rückwirkend angewendet, damit die Stückzahlen stimmen
  • Export in jedem Tarif, auch im kostenlosen, nie hinter einer Bezahlschranke
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